Mal ultrakurz, mal etwas längerGeschichten
Einige Kurzgeschichten, die im Laufe der Jahre entstanden sind. Ein paar davon wurden auch schon veröffentlicht …
Das Kribbeln im Bauch steigt langsam, denn nächste Woche ist es soweit: Mein neues Buch kommt auf dem Markt! Ab Sonntag werden die vorbestellten Exemplare ausgeliefert und die E-Books in den einschlägigen Shops freigeschaltet. Und am Dienstag gibts dann die große Live-Premiere vor Publikum.
Wachen. Schlafen. Schlafen und Träumen. Und wieder Wachen. Sonnenlicht glitzert durch Bäume. Blätter fast so groß wie seine Hand. Schatten spielen Fangen mit den Sonnenstrahlen auf seinem dunklen Gesicht.
„Nun zier dich nicht so, Mäuschen! Papa ist mal wieder in Stimmung.“ Mit einem Grunzen setzte sich Günther auf den Küchenstuhl, sein dicker Bauch quoll unter dem zu knappen T-Shirt hervor. Lüstern beobachtete er, wie Helga in ihrem dünnen Sommerkleidchen vor der Küchenzeile hin und her huschte, während sie das Abendessen vorbereitete.
Frau Dittmer? Die soll das gesagt haben? Nein, das glaube ich nicht, die lügt doch schon, wenn sie den Mund aufmacht. Ich meine: die und ihr ekliger kleiner Pudel! Hat immer an unsere Ladentüre hingepinkelt. Würden Sie denn so einer glauben, Herr Kommissar?
Unser erstes Mal werde ich nie vergessen. Gründlich hatte er alles vorbereitet: Endlich konnte ich mich ihm hemmungslos hingeben. Zärtlich umfassten mich seine Hände, und als seine Lippen mich berührten …
So anders der Sand. Was Inara jetzt wohl denken würde, wenn sie mich sähe? Das Haus mit dem Leuchtturm, der endlose Strand an den unablässig die Wellen rollen. Ob sie schon einmal das Meer gesehen hat?
Das Zimmer riecht nach kaltem Zigarettenrauch und zu viel Parfüm. An der Rückwand steht die ganze Technik: Kamera, Bildschirme und PCs. Ein Bildschirm zeigt den laufenden Chat, ein Zweiter eine Großaufnahme des Betts.
Man sah es ihm nicht an. Nicht, dass man so etwas irgend jemand angesehen hätte. Aber wenn – dann ihm ganz bestimmt nicht. Er war einfach nur ein netter älterer Herr um die 60, mit grauem, kurz geschnittenem Haar, wachen blauen Augen und vielleicht etwas zu buschigen Augenbrauen in einem Gesicht, das weder besonders faltig noch besonders glatt wirkte.
Weißt du, wovor mir wirklich ekelt? Das „danach“. Oder meinetwegen auch schon das „dabei“. Wenn du so einen Stümper hast, der nicht mit dir umgehen kann, der mehr Angst vor sich selbst hat, als Hass auf den anderen. So ein armes Würstchen, das nicht zu Ende führt, was es begonnen hat, du verstehst?
Irgendwann stellte mir eine Freundin die Frage, warum jemand eigentlich eine private Homepage hat. So auf Anhieb wusste ich nicht was ich darauf antworten sollte, schließlich betreibe ich diese Site schon seit mehr als 12 Jahren
You may feel disappointed somehow, as most of my pages are written in German. And it’s true, they should be understandable to much more people than they are now …