Poesie, Rhythmus, Wortakrobatik!Gedichte
Ein Gedicht, das ist Musik, das ist Tanz, Rhythmus und Klang. Es ist das Verdichten der Alltagssprache auf die Essenz, auf das Wesentliche.

Mal ein Wintergedicht der etwas anderen Art. Dass der Winter auch seine Schattenseiten hat, ist ja nichts Neues. Vielleicht nichts für Winterdepressive?
Raunachtträume wirren Sinne
Schrecke hoch aus leichtem Schlaf
Eismond starrt durchs schwarze Fenster
Spottet über meine Angst
Atemnebel schlägt sich nieder
Zaubert Reif auf kaltes Glas
Noch drei Stunden bis zum Morgen
Und mein Herz kennt keine Rast
Dämonentanz vor meinen Augen
Schauer jagt den Leib hinab
Feuer brennt, und doch: es wärmt nicht
Fluche auf die lange Nacht
Träumen, hoffen, Pläne schmieden
Möchte weg aus diesem Grab
Sehne mich nach deinen Händen
Frierend wart ich auf den Tag
Vorlesen
Von Wanderern und Brückenfesslern, August 2009
Irgendwann stellte mir eine Freundin die Frage, warum jemand eigentlich eine private Homepage hat. So auf Anhieb wusste ich nicht was ich darauf antworten sollte, schließlich betreibe ich diese Site schon seit mehr als 12 Jahren
You may feel disappointed somehow, as most of my pages are written in German. And it’s true, they should be understandable to much more people than they are now …