Wissenswertes und anderes ZeugGedanken
Manchmal macht man sich ja so seine Gedanken über die Welt, über das Netz, über das Schreiben, das Leben und warum die Schokolade in Schrank immer weniger wird.

Wenn man mich fragt, wie man denn literarisch Schreiben lernt, sage ich immer: Schreiben, schreiben, schreiben und Lesen! Am Besten in einer Schreibgruppe. Warum? Schreiben, weil nur Übung den Meister macht, und Lesen, um zu erfahren, was geht und was nicht funktioniert. Wenn man das - wie ich - in einer Schreibgruppe macht, bekommt man eine Menge Input zu eigenen Texten, lernt aber auch viel aus den Texten der anderen.
Vier Seiten für ein Halleluja ist ein eher ungewöhnlicher Schreibratgeber, denn es ist kein Kochbuch á la "Nehmen Sie dies, würzen mit dem, und schmecken mit jenem ab", sondern zeigt anhand von konkreten Beispielen, was an diesen Texten gelungen ist, und was gar nicht funktioniert.
Zudem versteht es Hans-Peter Roentgen niemals literarisch zu bewerten, sondern versucht, die möglicherweise nicht so gelungenen Stellen besser zu machen. Er zeigt diese Stellen und lässt es auch nicht bei der Theorie, sondern stellt oft seine Lösung dazu vor, und fordert den Leser zu jedem Text in einer Schreibaufgabe auf, es selbst zu versuchen. Dies macht er in eine flotten, vergnüglichem Stil, es macht Spaß das Buch zu lesen, man merkt dem Autor sein Anliegen an. Ich selbst habe durch dieses Buch auch wieder neue Blickwinkel auf meine eigene Arbeit bekommen, und hoffe bei der nächsten Kurzgeschichte wieder etwas weniger Fehler zu machen.
Update vom 06.03.2010: Das Buch erscheint nun bei einem anderen Verlag, deshalb die Buchdaten auf neuesten Stand gebracht.
Hans-Peter Roentgen
Vier Seiten für ein Hallelujah
Sieben Verlag
ISBN: 978-3-940235-36-7
Preis für Deutschland: 12,90 €
Bestellen (Amazon)
PS: Ich bekomme keine Provision für meine Empfehlungen
Peter Hellinger
156 Seiten, Paperback
ISBN 978-3-9813059-2-0
Preis: 14,95 € (D)
Auch als E-Book erhältlich.
Irgendwann stellte mir eine Freundin die Frage, warum jemand eigentlich eine private Homepage hat. So auf Anhieb wusste ich nicht was ich darauf antworten sollte, schließlich betreibe ich diese Site schon seit mehr als 12 Jahren
You may feel disappointed somehow, as most of my pages are written in German. And it’s true, they should be understandable to much more people than they are now …