Wissenswertes und anderes ZeugGedanken

Manchmal macht man sich ja so seine Gedanken über die Welt, über das Netz, über das Schreiben, das Leben und warum die Schokolade in Schrank immer weniger wird.

©Logitech

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich ja mit Schriftstellerei. Da ich täglich eine Stunde zur Arbeit fahre, habe ich auch ausreichend Zeit in der S-Bahn meinem Hobby zu fröhnen. Genervt hat mich allerdings, das ich alles geschriebene – ich schreibe mit der Hand – nachher mühsam wieder abtippen muss, wenn ich die Texte im Computer weiterverarbeiten will.

Also stellte ich Überlegungen an, ob ich mir einen Laptop oder einen Tablet-PC zulegen soll, um meine Texte schon gleich im PC erfassen zu können. Abgesehen vom Preis, dem Gewicht und den erbärmlichen Akku-Laufzeiten von Laptops oder Tablet-PCs ist da auch noch das Problem, das man spontane Einfälle nur schlecht notieren kann, da das System auch erstmal hochgefahren werden muss. Ideal wäre es also, wenn man ganz normal in ein Notizbuch schreiben könnte, und das geschriebene dann in einen PC übertragen könnte. Dazu gibt es zwei Alternativen: Das Geschriebene über einen Scanner einlesen, und mittels "OCR", also Handschrifterkennung in Text übertragen, oder einen Digitalen Stift verwenden.

Der digitale Stift ist im Prinzip ein Kugelschreiber, der mit einer Minikamera und Speicher ausgerüstet ist und während des Schreibens das Papier quasi scannt. Dazu braucht er allerdings ein Spezialpapier mit einem sogenannten "Anoto"-Muster. Das ist ein sehr feines Raster, das es der Software im Stift ermöglicht die Einzelbilder zu einer ganzen Seite zusammenzusetzen. Dadurch hat man also die Seite schon während dem Schreiben "eingescannt"! Die dazugehörige PC-Software ist damit in der Lage das Geschriebene gleich in PC-tauglichen Text umzusetzen. Die Software wird auf die Handschrift des Benutzers trainiert und ist sogar bei meiner "Klaue" in den Lage 95% der Worte auf Anhieb zu erkennen.

Als besonderes Bonbon kann man den Text mit den sogenannten IO-Tags markieren, dann weiß die Software gleich, ob dies ein Word-Dokument, eine Email oder ein Termin ist und kann dann gleich die entsprechenden Programme mit den Daten bedienen.

So ein Stift kann bis zu 40 Seiten Text speichern. Für meine Zwecke genügt das völlig, da ich ungefähr 3 bis 4 Seiten A4 am Tag schreibe. Die Daten werden über einen am USB angeschlossenen Halter automatisch an den PC übertragen; der Halter ist auch für das Aufladen des Akkus zuständig. Der Stift selbst liegt gut in der Hand, auch wenn er zunächst im Vergleich mit einem normalen Kugelschreiber etwas klobig wirkt.

Gewöhnungsbedürftig ist für mich, das ich wieder in Groß- und Kleinbuchstaben schreiben muss. Ich hatte mir in vielen Jahren Bauplanung angewöhnt mit großen und kleinen Großbuchstaben in Druckschrift oder zumindest dem was ich für Druckschrift halte, zu schreiben. Leider geht bei dieser Art zu Schreiben die Texterkennung in die Knie, so dass ich also wieder wie jeder Sterbliche in normalen Groß- und Kleinbuchstaben schreibe.

Ein Wermutstropfen ist das Papier: Da diese Technik noch nicht so weit verbreitet ist, und der Hersteller der Technik (Anoto aus Schweden) wohl auch heftig Lizenzgebühren verlangt, ist das Papier relativ teuer. Für einen College-Block zahlt man etwa das dreifache als für die normale Ausgabe. Das Papier hat aber durchwegs gute Qualität und der Block liegt auch optisch deutlich über dem handelsüblichen Aussehen. Und immerhin spart man sich scannen und OCR.

Also schreibe ich jetzt meine Geschichten mit meinem schicken Logitech IO2 damit sie schneller ins Blog kommen. Wie dieser Beitrag hier...

Nachtrag 12.11.2010: Inzwischen wird das Produkt nicht mehr hergestellt und auch im Einsatz konnte ich mich nie daran gewöhnen, wieder Groß- und Klein zu schreiben. Fazit: Gute Idee, an der Umsetzung haperts.


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Peter Hellinger

Feuergott
© art&words

Kurzgeschichten von seltsamen Menschen wie dem Jungen, der keine Angst mehr hatte, Lotte und dem Mirabellenbaum, dem Mann, der im Spiegel verschwand oder dem Maler Gotthard Nerius, dessen Bilder an Realismus nicht zu überbieten waren.

156 Seiten, Paperback
ISBN 978-3-9813059-2-0
Preis: 14,95 € (D)
Auch als E-Book erhältlich.

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Ir­gend­wann stell­te mir ei­ne Freun­din die Fra­ge, warum je­mand ei­gent­lich ei­ne pri­va­te Ho­me­pa­ge hat. So auf An­hieb wuss­te ich nicht was ich dar­auf ant­wor­ten soll­te, sch­ließ­lich be­t­rei­be ich die­se Si­te schon seit mehr als 12 Jah­ren

 
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You may feel disappointed somehow, as most of my pages are written in German. And it’s true, they should be understandable to much more people than they are now …

Letzte Änderung der Site:
Dienstag, 07. Februar 2012

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